Diözese erhält Umweltzeichen

Diözese erhält Umweltzeichen

Diözese Graz-Seckau macht mit Energiewende ernst
Ökostrom mit österreichischem Umweltzeichen

Am Valentinstag, dem 14. Februar, brachte Bischof Wilhelm Krautwaschl die Umweltplakette des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit am Augustinum an. Rund 237 (fast zwei Drittel) der 388 steirischen Pfarren werden folgen und sind ab nun berechtigt, die Plakette zu tragen.

Leitlinie zu Nachhaltigkeit

In den Leitlinien zur Nachhaltigkeit der Diözese Graz-Seckau ist verankert: „Als Katholische Kirche Steiermark bekennen wir uns zu unserer Verantwortung für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. [...] Als vorrangige Aufgabe sehen wir es daher an, die negativen Umweltauswirkungen unseres eigenen Handelns fortlaufend zu verringern und in der Gesellschaft zu einem stärkeren ökologischen Bewusstsein beizutragen.“

Ich danke den vielen Engagierten, denen diese Pionierleistung gelungen ist. Unsere Diözese zeigt damit, wie ernst und wie wichtig für uns als Glaubensgemeinschaft unsere Schöpfungsverantwortung ist. Es gilt keine Zeit zu verlieren, das anzugehen und umzusetzen, was in unserer Macht steht, um die Klimakatastrophe, die uns droht, abzuwenden. Denn wie Papst Franziskus in der Enzyklika Laudato-Si sagt: es gibt keine zwei Krisen, eine soziale UND eine ökologische, es ist ein und dieselbe.

Bischof Wilhelm Krautwaschl

Energiewende

„Als eines von drei Ökologie-Zielen der österreichischen Bischofskonferenz wurde 2015 eine ‚Energiewende‘ beschlossen. Weniger und ausschließlich erneuerbare Energie soll in den Diözesen verwendet werden. Daher wurde bei der Ausschreibung des neuen Strombezugsrahmenvertrags für die Diözese Graz-Seckau besonderes Augenmerk auf das Österreichische Umweltzeichen UZ 46 gelegt.“, erklärte Franz Steinkellner, der Leiter des Gebäudemanagements der Diözese.

Umweltbeauftragte und Energiemanager

Sehr dankbar für diese Bemühungen der Wirtschaftsdirektion zeigt sich Umweltbeauftragte Hemma Opis-Pieber: „Dieser weitere und sehr konkrete Meilenstein auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Handeln erfüllt mich mit großer Freude!“ Energie-Manager Klaus Nader steht allen Pfarren und Einrichtungen weiterhin beratend und unterstützend zur Seite.